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Schmerztherapie - Blog

Der Stand der Forschung "Schmerz" (Teil 5)

Schmerzen sind für viele Menschen ein dauerhafter Begleiter des Alltags. Hiermit sind nicht die Kopfschmerzen nach durchzechter Nacht oder Rückenschmerzen nach ungewohnter Radtour, also Schmerzen die einer besonderen Ursache zuordenbar sind, sondern Schmerzen, die offensichtlich eine Eigendynamik entwickelt haben und sich so zum eigenständigen Krankheitsbild manifestieren.

Schmerz tritt nahezu in allen Körperregionen auf, je nach Enervierung des Bereiches, jedoch unterschiedlich heftig.

Schmerz > Kopf

Schmerz > Knochen

Schmerz > Gelenk

Schmerz > Tumor

Schmerz > Nerven

Schmerz > Rücken

Schmerz ist eine wichtige Reaktion des Körpers, ein Warnzeichen und Hinweis, dass etwas nicht in Ordnung ist. 

Es erscheint schlüssig, der Ursache zuerst auf den Grund zu gehen, bevor mit Schmerzmitteln die Symptomatik kuriert und so auch verschleiert wird.

Schmerzrezeptoren reagieren feinsinnig auf Reize und senden Signale. Das Signal zu unterdrücken führt zur Ausschaltung der Warnung. Wenn Fehlbelastungen nicht mehr gemeldet werden, manifestieren sich die neu nun bemerkten Problembereiche. Das heisst im Klartext: Hiermit wird eigentlich erst eine Krankheit geschaffen.

Eine gezielte, d.h. individualisierte Schmerztherapie fokussiert den Schmerz an sich als zu therapierendes Problem, nicht nur als Begleiterscheinung, die es einfach nur stillzulegen gilt. Die Definition der Bezeichnung "Schmerzstärke" zeigt sich dabei als erste Hürde, da Schmerzbelastung einer individuellen Schmerzwahrnehmung unterliegt. Bei der Schmerzintensität gilt daher der  gefühlte Schmerz, der sich nach persönlichem Empfinden in einer Kategorie, so zum Beispiel zwischen 1 und 10, einordnen lässt. Dieses gibt dem Therapeuten einen ersten wichtigen Hinweis für die anzusetzende Therapie.

Da Gesundheitssystem in der Schweiz beachtet die Thematik Schmerz durch die Zunahme der Zahl der Schmerzpatienten deutlich mehr als noch vor 20-30 Jahren. Neben der Änderung des medizinischen Bewusstseins nimmt auch die wirtschaftliche Bedeutung einer Fehleinschätzung der individuellen Schmerzsituation vermehrt Raum in der Diskussion ein.

Chronifizierung einer Erkrankung heisst gleichermassen Fortdauer der Kostenaufwendung über einen deutlich längeren Zeitverlauf. Chronische Schmerzen führen vielfach zu Folgeerkrankungen/Folgebelastungen. Vornehmlich genannt werden hier psychische Belastungen durch fortwährenden Schmerz, Schonhaltung, die zu weiteren neuen Schmerzsituationen führt und Verlust sozialer Stabilität durch eingeschränkte körperliche Leistungsfähigkeit.  

Eine vereinheitliche Schmerztherapie am individuellen Symptom vorbei kann diese sekundär aufgelagerten Problemfelder nicht verhindern, sondern erscheint solcher Entwicklung im negativen Sinne sogar zuträglich.

Schmerzmittel die in Apotheken frei verkäuflich , kostengünstig angeboten werden, entgleiten jeder Kontrolle hinsichtlich Häufigkeit der Einnahme und Dosierung durch den Patienten. Schmerzsituationen geraten damit nicht bis zum Mediziner, sondern werden eigentherapeutisch nahezu wahllos eingenommen. Dem Schmerz wird nicht auf den Grund gegangen, er wird schnellstmöglich beseitigt, um leistungsfähig zu bleiben. Vereinzelt reagieren Experten mit heftiger Kritik, dieses bleibt aber immer noch die Ausnahme. Folgeerkrankungen durch fortlaufenden Gebrauch von Schmerzmitteln lassen sich als Grauzone statistisch kaum nachweisen, sind aber wissenschaftlich dokumentiert. Erschreckend erscheint daher folgendes Zitat:...(....) Menschen in der Schweiz kaufen pro Jahr 14 Millionen Packungen rezeptfreie Schmerzmittel. Sieben der zehn am häufigsten gekauften Schmerzmittel wirken gegen Schmerzen. Immer mehr Todesfälle und Krankheiten sind das Ergebnis der zunehmenden Selbstmedikation. Schmerzmittel können die Leber und die Nieren massiv schädigen, paradoxer Weise Kopfschmerzen verursachen und zu Magengeschwüren führen. Die übermässige Einnahme von Schmerzmitteln kann zum irreversiblen Ausfall der Nierenfunktion und damit zur Notwendigkeit der Dialysebehandlung (Blutwäsche) führen.

Analgetika verursachen zu dem auch Krebserkrankungen.

Abgesehen von der erschütternden Erkenntnis, das die unkontrollierte Praxis der Schmerzmitteleinnahme neben Erkrankungen auch Todesfälle mit sich bringen kann, müsste allein der rechnerische Faktor der Kostenaufwendungen Anlass genug sein, andere Ansätze hinsichtlich ihrer Effizienz zu überprüfen. In der Schweiz gängige Methoden der Schmerztherapie sind folgend zusammengefasst:

MEDIKAMENTE

  • Allg. Schmerzmittel
  • Nichtsteroidale Antirheumatika
  • Kortison
  • Opiate
  • Antiepileptika
  • Antidepressiva

NICHTINVASIVE METHODEN

  • TENS
  • Wärme/Kälte
  • Physiotherapie
  • Osteopathie
  • Autogenes Training
  • Verhaltenstherapie

INVASIVE METHODEN

  • Infiltrationen
  • Selektive Nervenwurzelblockaden
  • Nervenblock
  • Neurolyse
  • Periduralanästhesien
  • Grnzstrangblock
  • Facettengelenksinfiltration

MINIMALINVASIVE METHODEN

  • Kontinuierliche Medikamentengabe via Katheter
  • Als Bolus, Infusion oder 
  • Mit externer oder implantierter Pumpe
  • Intravenös
  • Subkutan 

AN NERVEN

  • In den Pleuraspalt
  • Peridural
  • Spinal
  • Elektrische Nervenstimulation
  • Periphere Nervenstimulation
  • Hinterstrangstimulation
  • Neurolsyse
  • Thermoläsion
  • Chemisch, medikamentös

OPERATION

  • Versteifung
  • Gelenke
  • Wirbelsäule
  • Chirurgische Nervendurchtrennung/Neurolyse
  • Peripher
  • Nervenwurzel/
  • Zentral/im Gehirn

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Neuste PhDr. Axel Daase Produkte

Patientenmeinungen

  • Juan V

    Juan V

    2 Jahre Horrorschmerzen im Rücken, keine schulärztliche Hilfe war mehr möglich! Der Rentenantrag ist in Bearbeitung! Schon nach der ersten Behandlung bei Axel Daase waren 85% weniger Schmerzen…! Nach der sechsten Behandlung bin ich fasst schmerzfrei. Mir wurde ein zweites neues Leben geschenkt, danke Herr Daase…!!!
  • Sascha Th.

    Sascha Th.

    Ich litt seit 14 Jahren unter chronischen Rückenschmerzen im mittleren Rückenbereich. Ich versuchte mit Physiotherapie uns Schmerzmedikamenten meine Schmerzen zu beseitigen. Leider ohne Erfolg. Dann erfuhr ich durch Bekannte von einer Schmerztherapie nach Axel Daase. Dort meldete ich mich zur Behandlung an. Nach der ersten Behandlung durch Herrn Axel Daase waren die Schmerzen zu 90% verschwunden. Danke Herr Daase!
  • Joself M.

    Joself M.

    "Nach ein paar Behandlungen von Dr. Axel Daase fühle ich mich wie neu geboren. Mein Rücken hat schon viel erfahren: Spital, Reha, Chiro, Physio etc.. Nun scheint es, dass ich das Richtige gefunden habe. Wichtig ist, dass man die Übungen regelmässig und korrekt durchführt. Ich habe schon richtig Spass daran!"

    Freundliche Grüsse Josef Muri, Kriens
  • Schwester Rosemarie

    Schwester Rosemarie

    Ich hatte früher jeden Tag ausstrahlende Schmerzen von beiden Hüften in die Beine, rechts stärker als links! Auch mein Rücken tat mir weh. Die Ärzte stellten die Diagnose Osteoporose und Spinalkanalstenose! Laufen konnte ich nur noch 100 Meter am Stück, dann musste ich stehenbleiben. Die Ärzte konnten mir nicht weiter helfen, auch physiotherapeutische Behandlungen halfen nichts gegen meine Schmerzen. Dann erzählte mir eine Kollegin von Herrn Axel Daase. Die Kollegin wurde selber von Herrn Daase erfolgreich schmerzfrei behandelt. Ich kam mit einer Krücke und starken Schmerzen in die Behandlung zu Herrn Daase. Nach 5 Therapien bei Herrn Daase brauchte ich keine Krücke mehr. Heute kann ich mit Gottes Hilfe und dem grossartigen Einsatz von Herrn Daase wieder schmerzfrei laufen!
  • Beatrice S.

    Beatrice S.

    Ich konnte eine Nackenwirbel OP abwenden, nachdem ich 1 mal bei Axel Daase war. Vorherige Infiltrationen haben nichts geholfen. Heute bin ich schmerzfrei und mache meine Übungen die mir von Axel mitgegeben wurden. Meine jahrelangen Schmerzen sind weg!!! Ich bin unendlich dankbar dafür!
  • Robert S.

    Robert S.

    Nach der Behandlung bei Herrn Dr. Axel Daase, sowie nach regelmässiger Anwendung seiner Schmerzfrei-Dehnübungen, Heimprogramm, konnte ich eine beidseitige Hüftgelenkoperation umgehen. Die Schmerzreduktion trat überraschend früh ein. Heute bin ich schmerzfrei und die Nachhaltigkeit ist bedingt durch die Anwendung des Heimprogramms beeindruckend. Sie haben mir sehr geholfen. Besten Dank Herr Dr. Daase.
  • Elsbeth S.

    Elsbeth S.

    D a n k e ! Gegen meine chronischen Schmerzen habe ich schon viele verschiedene Therapien gemacht; doch alle waren ohne nachhaltigen Erfolg. Erst die Methode von Herr Dr. Axel Daase hat mir sehr geholfen, so dass ich eine bessere Lebensqualität erreicht habe. Ich möchte mich bei Herr Axel Daase herzlich bedanken. Elsbeth Schaad

Schmerztherapiezentrum

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Schmerztherapie-Physiotherapie-Naturmedizin
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6003 Luzern

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